2. Spieltag: Gemütlichkeit Mömlingen 5 – KSC Bahnfrei Damm 4

Am vergangenen 2. Spieltag trat unsere Vierte auf den Bahnen von Gemütlichkeit Mömlingen 5 an und nur erfahrene Kegler wissen: Dichter sind dem Staate nicht nützlicher als gute Kegelschieber. Einzelergebnisse: Kaltenmeier Jürgen (369 LP, 272 Volle, 97 Räumen, 14 Fehlwurf), Lieb Winfried (387 LP, 250 Volle, 137 Räumen, 4 Fehlwurf), Liebler Hans-Günter (430 LP, 295 Volle, 135 Räumen, 3 Fehlwurf), Semler Bruno (370 LP, 263 Volle, 107 Räumen, 9 Fehlwurf).

6:2-Zittersieg zum Saisonauftakt

Es mutet ungewohnt an, dass der erste Spieltag einer Verbandsrunde erst Mitte Oktober stattfindet. Besser spät als nie durfte unsere Zweite nun doch ihren ersten Spieltag daheim gegen FTV 1860 Frankfurt beschreiten. Doch nicht nur dieser späte Saisonauftakt ist ein Novum. Es ist zugleich der erste Wettkampf im für uns neuen 120-Wurf-Punktesystem.

Kurzvorstellung der Regeln: es bleibt bei sechs Startern, gespielt werden 120-Wurf in vier Durchgängen (je 15 Volle und 15 Abräumen). Statt wie im 200-/100-Wurf-System die reinen Gesamtpunkte aller Spieler zusammenzuzählen um die Gewinnermannschaft zu ermitteln, liegt der Fokus nun auf den direkten Duellen zum Gegenspieler. Für jeden der vier Durchgänge wird ein Satzpunkt für jede Paarung vergeben. Diesen Satzpunkt erhält der jeweils bessere Spieler des direkten Duells. Bei gleicher Holzzahl wird der Satzpunkt aufgeteilt (0,5). Der Spieler, der im direkten Duell die meisten Satzpunkte auf seiner Seite hat, erhält dann den zugehörigen Mannschaftspunkt. Sollten die Satzpunkte gleich sein (2:2) erhält derjenige Spieler den Mannschaftspunkt, der das größere Holzergebnis vorweisen kann. Zusätzlich werden zwei Mannschaftspunkte für das bessere Mannschaftsergebnis vergeben. Auch bei großem Rückstand zum direkten Gegenspieler darf also nicht einfach aufgegeben werden.

Dieses Spielsystem erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Durch die geringe Wurfzahl können ein einzelnes schlechtes Räumbild oder ein Neuner zur rechten Zeit satzentscheidend sein. Auch muss sehr taktisch gestellt werden: die Aufstellung nimmt zuerst die Heimmannschaft vor, der Gast stellt dann entsprechend dagegen.

Den Beginn machten Horst Schlett und Sven Fornoff. Horst spielte routiniert mit seinem Gegner mit und erzielte ohne jeden Herzschlagmoment mit 4:0 Satzpunkten souverän den Mannschaftspunkt. Sven tat sich im Vorbereitungsspiel noch sichtbar leichter als heute. Die Schwierigkeit seine sonst so sichere Hausgasse zu finden, schlug sich dann auch im Ergebnis der Paarung negativ nieder (1:3, damit Punkt für den FTV Frankfurt). Mit Blick auf die angesprochene, taktische Stellung haben wir hier jedoch zufällig ein glückliches Händchen bewiesen, da die durchwachsene Leistung von Sven direkt auf den Tagesbesten und damit stärksten Gegenspieler traf.

Im Mittelpaar traten Alexander Schachner und Dominic Frey an. Alex ließ sein Kegeltalent heute nur in kurzen Auszügen aufblitzen. Leider zu kurz, um gegen seinen Gegenspieler zu bestehen. So musste er den Punkt mit einem 2:2 aber geringerer Holzzahl an Frankfurt abgeben. Unser Mitstarter Dominic brachte heute aber ein sehr ansehnliches Spiel auf die Bahn: mit viel Kraft und Präzision erspielte er uns nach 3:1-Satzpunkten und ordentlichem Gesamtergebnis einen Punkt.

Nach Gesamtholz war Frankfurt nach Ende der Mittelpaarungen noch 10 LP vorn. In Summe stand es zu diesem Zeitpunkt folglich 2:4, die Ausgangslage war jedoch ziemlich gut und nahe am Gleichstand. Die Endpaarung sollte durch Franz Tumulka und Jonas Brauburger bestritten werden. Franz spielte gewohnt stark, Jonas blieb mal wieder hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nach zweien der vier Durchgänge sah die vorher gute Ausgangslage nicht mehr so positiv aus. Im direkten Duell stand es bei Franz 1:1, bei Jonas 0:2. Auch mit den Gesamtholz lag man nun rund 30 LP hinten.

Mit den letzten beiden Durchgängen konnte man das Ruder dennoch denkbar knapp herumreißen. Franz spielte stark weiter (3:1), Jonas riss sich am Riemen und konnte von der nachlassenden Leistung seines Gegenspielers profitieren (2:2, Jonas Sieger nach Holzzahl). Beide holten damit nicht nur die Satzpunkte, sondern konnten aufgrund des großen LP-Abstands auch die Gesamtholzwertung für uns entscheiden.

Ein Spiel, das erst in den letzten beiden Durchgängen entschieden wurde und ein recht durchwachsenes Bild abgibt. Es beruhigt sicher, das erste Spiel einer Runde in einem neuen Wertungssystem zu gewinnen. Die Art und Weise des Siegs fallen jedoch eher in die Rubrik „glücklicher Sieg“.

Einzelergebnisse: Franz Tumulka 570 LP, Dominic Frey 570 LP, Horst Schlett 555 LP, Jonas Brauburger 540 LP, Alexander Schachner 538 LP, Sven Fornoff 526 LP.

1. Spieltag: KSC Bahnfrei Damm 4 – GH Dorfprozelten 2

Unsere Vierte trat am vergangenen 1. Spieltag daheim gegen GH Dorfprozelten 2 an und nur erfahrene Kegler wissen: Kegeln ist die Kunst, einen Umsturz zu machen, indem man eine ruhige Kugel schiebt. Einzelergebnisse: Kaltenmeier Jürgen (442 LP, 298 Volle, 144 Räumen, 4 Fehlwurf), Semler Bruno (406 LP, 289 Volle, 117 Räumen, 9 Fehlwurf), Liebler Hans-Günter (463 LP, 310 Volle, 153 Räumen, 3 Fehlwurf), Bachmann Klaus (390 LP, 286 Volle, 104 Räumen, 13 Fehlwurf).

Rundenbeginn 2020/2021

Nach all den Unwägbarkeiten rund um Corona geht’s am kommenden Wochenende nun endlich mit der neuen Verbandsrunde los!

Den Auftakt macht unsere Erste am kommenden Samstag daheim gegen Kuhardt (11.45 Uhr). Unsere weiteren Mannschaften legen ein Wochenende später los.

Neben der größeren Vorbereitungszeit können wir auch mit einigen Verstärkungen unserer Teams aufwarten! Zudem tritt unsere Zweite und Dritte erstmalig im 120-Wurf-System an. Es wird also spannend!

Die Spielpläne und Steckbriefe unserer Neuzugänge sind demnächst in digitaler Version auf unserer Seite verfügbar.

Bitte beachten Sie unsere Hygienekonzept sowie die Konzepte unserer Gastgeber bei Auswärtsspielen und bleibt gesund!

Mannschaftsmeldungen für die kommende Verbandsrunde 20/21

200-Wurf mit Holzwertung vs. 120-Wurf mit Punktewertung: viele gestandenen Vereine stellen ihre Ausrichtung gegenwärtig auf den Prüfstand. Mit Blick nach vorn Richtung sportlicher Umorientierung steht hier die DCU als Verband sowie die klassische 200-Wurf-Wertung zur Diskussion.

Im Ergebnis haben bereits zahlreiche Mannschaften der Bundesligen die Umstellung auf das neue Spielsystem verkündet und werden in der kommenden Saison in der 120-Wurf-Hessenliga antreten. Seitens des HKBV besteht für die kommende Runde letztmalig die Chance, in das frische 120-Wurf-System zu wechseln.

Wir gehen keinen ganz so disruptiven, neuen Weg. Unsere erste Mannschaft bleibt weiterhin eine Bundesligamannschaft! Das sind wir unserem Ehrgeiz, unseren Sportlern, Anhängern und Sponsoren schuldig. Aber auch wir werden nächstes Jahr unsere zweite und dritte Mannschaft für 120 Wurf melden. Die vierte Mannschaft bleibt Teil der KVA-Liga im 100-Wurf-System. Unsere Ausrichtung in Kürze:

  1. Mannschaft: 200-Wurf Bundesliga 1 Herren
  2. Mannschaft: 120-Wurf Hessenliga Herren
  3. Mannschaft: 120-Wurf Regionalliga Herren
  4. Mannschaft: 100-Wurf KVA-Liga

Hygienekonzept zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs

Liebe Mitglieder des KSC Bahnfrei Damm 1920 e.V. und solche die es werden wollen,

ab sofort ist es wieder möglich auf den Bahnen im Kegelzentrum Damm zu trainieren. In diesem Zusammenhang wurde von der Vorstandschaft ein spezielles Hygieneschutzkonzept erstellt. Grundlage für die Durchführung und Gestattung des Trainingsbetriebes ist die Einhaltung dieses Hygieneschutzkonzeptes. Jeder Trainierende und insbesondere der Trainingsverantwortliche ist für sein Handeln und die Einhaltung der zusätzlich geltenden An- und Verordnungen sowie Gesetze bezüglich des Covid-19-Virus verantwortlich.

Die Vorstandschaft behält sich vor, bei Nichtbeachtung des Hygieneschutzkonzeptes und der übrigen Bestimmungen bezüglich des Covid-19-Virus den Trainingsbetrieb wieder einzustellen.

Anwesenheitslisten befinden sich an der Wand in der Nähe des Computerschrankes und müssen zwingend ausgefüllt und nach Beendigung des Trainings an die Vorstandschaft weitergeleitet werden.

Das vollständige Hygienekonzept lässt sich hier einsehen.


Gut Holz!

Saison 19/20 beendet.

Der HKBV hat die laufende Verbandsrunde 2019/2020 für beendet erklärt. Auszug der offiziellen Erklärung des HKBV:
“Der Sektionsvorstand hat für die noch offene Saison 19/20 mit zwei ungespielten Ligaspieltagen eine Entscheidung getroffen, dass ein Austragen der offenen Spiele unter den gegenwärtigen Einschränkungen nicht möglich sein wird.”

Weitere Details können in der entsprechenden Publikation eingesehen werden.

Auch Seitens der DCU wurde die laufende Verbandsrunde beendet. Jedoch besteht hinsichtlich der Wertung der vergangenen Saison noch Klärungsbedarf. Zu abschließenden Klärung der Punkt-/Tabellensituation wird am 27.06.2020 eine virtuelle Sportkonferenz abrufen.

Runde bis auf Weiteres ausgesetzt!

Aufgrund der aktuellen Corona-Thematik wurde seitens unserer Dachverbände DCU und HKBV die aktuelle Saison ausgesetzt. Die Folgespieltage finden somit nicht zur eigentlich geplanten Zeit statt. Wann die Runde fortgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bahnfrei Damm nimmt die Prävention der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entsprechend ernst. Ein Appell an alle und insbesondere unsere Sportkegler und deren Angehörige: Ruhig bleiben, fleißig Händewaschen und den Kontakt mit dem eigenen Gesicht vermeiden.

Durchwachsene Leistungen in Rüsselsheim

Am 16. Spieltag trat man im Niemandsland der Hessenliga (Zitat unserer gut gelaunten Gegenspieler) gegen den direkten Tabellenkontrahenten aus Rüsselsheim an. Der Kader auf unserer Seite bot ein recht durchwachsenes Bild: Edeljoker Bruno Semler aus Stammmannschaft Vier, Patrick Lebert in Formschwäche aus Mannschaft Eins, Franz Tumulka aus Mannschaft Drei und weitere teils verletzungsgeplagte Starter der Zweiten. Könnte also interessant werden. Was es auch war, zumeist allerdings nicht wegen herausragenden Leistungen.

Bei anhaltend guter Stimmung machten Franz Tumulka und Patrick Lebert den Anfang, kamen jedoch nicht ganz an die 900er Marke heran. Beide sind sich einig, die Bahnen seien wohl einfach zu unterschiedlich… die Einzeldurchgangsergebnisse unterstreichen das zumindest von objektiver Seite. Dennoch konnte man sich mit rd. 80 LP vom Rüsselsheimer Startpaar absetzen.

In der Mittelpaarung durften Dominic Frey und Bruno Semler ran. Dominic spielte zwar durchgehend bemüht, so richtig sollte der Knoten aber nicht platzen. Auch er blieb hinter seinen und auch den Möglichkeiten (der gar nicht mal so schlechten) Bahnen :-p zurück. Zu Brunos Leistung: im Zwiegespräch nach Abschluss des Spiels hat sich der Schreiberling dieser Zeilen dazu verpflichtet, keine weiteren Aussagen zum Spiel von Bruno zu machen, daher direkt zur Ausgangslage des Schlussduos: rd. 60 LP mussten wieder gutgemacht werden.

Alexander Schachner und Sven Fornoff kämpften nach Kräften, es sollte aber leider nicht reichen. Die Rüsselsheimer Schlussachse war einfach zu heimroutiniert. Dennoch und vor allem gehört Sven aber unser voller Respekt, der trotz Bandscheibenproblemen sein 200-Wurf-Programm voll durchzog – trotz einigen Apellen und nach eigener Aussage, weil er Spaß an seinem Spiel hatte. Bei seiner Leistung durchaus nachvollziehbar, und gleichzeitig auch recht unterhaltsam anzusehen, wie nah Freude und Leid beieinander liegen können. „Wer Schmerzen will, muss leiden“, schrieb einst ein unbekannter Autor… wirklich tolle Geste dazu von Svens Rüsselsheimer Bahnpartner André Keil, der trotz Kopf-an-Kopf-Duell nicht müde wurde, Sven sogar die Kugeln für die nächsten Schub zu reichen. Das ist sicher mehr als „nur“ Fairplay und passt voll in die ausgelassene Stimmung des gestrigen Samstags.

Lange Rede, kurzer Sinn: mit 132 LP verloren.

Einzelergebnisse: Fornoff Sven 924 LP, Tumulka Franz 895 LP, Lebert Patrick 893 LP, Schachner Alexander 844 LP, Frey Dominic 824 LP, Semler Bruno „red‘ mer ned drübber“ LP