Runde bis auf Weiteres ausgesetzt!

Aufgrund der aktuellen Corona-Thematik wurde seitens unserer Dachverbände DCU und HKBV die aktuelle Saison ausgesetzt. Die Folgespieltage finden somit nicht zur eigentlich geplanten Zeit statt. Wann die Runde fortgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bahnfrei Damm nimmt die Prävention der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entsprechend ernst. Ein Appell an alle und insbesondere unsere Sportkegler und deren Angehörige: Ruhig bleiben, fleißig Händewaschen und den Kontakt mit dem eigenen Gesicht vermeiden.

Durchwachsene Leistungen in Rüsselsheim

Am 16. Spieltag trat man im Niemandsland der Hessenliga (Zitat unserer gut gelaunten Gegenspieler) gegen den direkten Tabellenkontrahenten aus Rüsselsheim an. Der Kader auf unserer Seite bot ein recht durchwachsenes Bild: Edeljoker Bruno Semler aus Stammmannschaft Vier, Patrick Lebert in Formschwäche aus Mannschaft Eins, Franz Tumulka aus Mannschaft Drei und weitere teils verletzungsgeplagte Starter der Zweiten. Könnte also interessant werden. Was es auch war, zumeist allerdings nicht wegen herausragenden Leistungen.

Bei anhaltend guter Stimmung machten Franz Tumulka und Patrick Lebert den Anfang, kamen jedoch nicht ganz an die 900er Marke heran. Beide sind sich einig, die Bahnen seien wohl einfach zu unterschiedlich… die Einzeldurchgangsergebnisse unterstreichen das zumindest von objektiver Seite. Dennoch konnte man sich mit rd. 80 LP vom Rüsselsheimer Startpaar absetzen.

In der Mittelpaarung durften Dominic Frey und Bruno Semler ran. Dominic spielte zwar durchgehend bemüht, so richtig sollte der Knoten aber nicht platzen. Auch er blieb hinter seinen und auch den Möglichkeiten (der gar nicht mal so schlechten) Bahnen :-p zurück. Zu Brunos Leistung: im Zwiegespräch nach Abschluss des Spiels hat sich der Schreiberling dieser Zeilen dazu verpflichtet, keine weiteren Aussagen zum Spiel von Bruno zu machen, daher direkt zur Ausgangslage des Schlussduos: rd. 60 LP mussten wieder gutgemacht werden.

Alexander Schachner und Sven Fornoff kämpften nach Kräften, es sollte aber leider nicht reichen. Die Rüsselsheimer Schlussachse war einfach zu heimroutiniert. Dennoch und vor allem gehört Sven aber unser voller Respekt, der trotz Bandscheibenproblemen sein 200-Wurf-Programm voll durchzog – trotz einigen Apellen und nach eigener Aussage, weil er Spaß an seinem Spiel hatte. Bei seiner Leistung durchaus nachvollziehbar, und gleichzeitig auch recht unterhaltsam anzusehen, wie nah Freude und Leid beieinander liegen können. „Wer Schmerzen will, muss leiden“, schrieb einst ein unbekannter Autor… wirklich tolle Geste dazu von Svens Rüsselsheimer Bahnpartner André Keil, der trotz Kopf-an-Kopf-Duell nicht müde wurde, Sven sogar die Kugeln für die nächsten Schub zu reichen. Das ist sicher mehr als „nur“ Fairplay und passt voll in die ausgelassene Stimmung des gestrigen Samstags.

Lange Rede, kurzer Sinn: mit 132 LP verloren.

Einzelergebnisse: Fornoff Sven 924 LP, Tumulka Franz 895 LP, Lebert Patrick 893 LP, Schachner Alexander 844 LP, Frey Dominic 824 LP, Semler Bruno „red‘ mer ned drübber“ LP

14. Spieltag: DJK Wörth 3 – KSC Bahnfrei Damm 4

Am vergangenen 14. Spieltag trat unsere Vierte auf den Bahnen von DJK Wörth 3 an und wie der Volksmund sagt: Wer kegeln will, muß aufsetzen. Einzelergebnisse: Bachmann Klaus (333 LP, 263 Volle, 70 Räumen, 22 Fehlwurf), Lieb Winfried (400 LP, 275 Volle, 125 Räumen, 8 Fehlwurf), Semler Bruno (424 LP, 307 Volle, 117 Räumen, 11 Fehlwurf), Schlett Markus (444 LP, 314 Volle, 130 Räumen, 6 Fehlwurf).

13. Spieltag: KSC Bahnfrei Damm 4 – GH Dorfprozelten 3

Unsere Vierte trat am vergangenen 13. Spieltag daheim gegen GH Dorfprozelten 3 an und nur erfahrene Kegler wissen: Beim Kegeln kommt der ganze Mensch zum Vorschein. Einzelergebnisse: Bachmann Klaus (377 LP, 270 Volle, 107 Räumen, 14 Fehlwurf), Semler Bruno (401 LP, 286 Volle, 115 Räumen, 22 Fehlwurf), Lieb Winfried (372 LP, 259 Volle, 113 Räumen, 13 Fehlwurf), Spangenberger Michael (415 LP, 272 Volle, 143 Räumen, 4 Fehlwurf).

12. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg 3 – KSC Bahnfrei Damm 4

Am vergangenen 12. Spieltag trat unsere Vierte auf den Bahnen von Viktoria Aschaffenburg 3 an und wie der Volksmund sagt: Um die Erde vor Glücksspielern zu schützen, schuf Gott die Welt nicht als Würfel. Aber er unterschätzte den Sportsgeist der Menschheit. Sobald wir eine Kugel sehen, beginnen wir mit Kegeln. Einzelergebnisse: Kaltenmeier Jürgen (417 LP, 275 Volle, 142 Räumen, 1 Fehlwurf), Spangenberger Michael (458 LP, 317 Volle, 141 Räumen, 5 Fehlwurf), Schlett Markus (446 LP, 313 Volle, 133 Räumen, 7 Fehlwurf).

11. Spieltag: Bfr. Kleinwallst. 3 – KSC Bahnfrei Damm 4

Am vergangenen 11. Spieltag trat unsere Vierte auf den Bahnen von Bfr. Kleinwallst. 3 an und wie der Volksmund sagt: Beim Kegeln kommt der ganze Mensch zum Vorschein. Einzelergebnisse: Bachmann Klaus (352 LP, 249 Volle, 103 Räumen, 10 Fehlwurf), Kaltenmeier Jürgen (424 LP, 292 Volle, 132 Räumen, 6 Fehlwurf), Semler Bruno (403 LP, 273 Volle, 130 Räumen, 9 Fehlwurf), Schlett Markus (376 LP, 280 Volle, 96 Räumen, 16 Fehlwurf).

Arbeitssieg gegen KV Darmstadt

Gestern ging’s als Auftakt des neuen Jahres zum Auswärtsspiel gegen den KV Darmstadt. Auf der schönen Anlage im Darmstädter Orpheum versuchten wir, unsere Negativserie direkt zum Jahreswechsel zu beenden. Die gute Nachricht zuerst: wir konnten tatsächlich wieder gewinnen! Leider nicht besonders eindrucksvoll und nicht sonderlich deutlich, die zwei Punkte bleiben dennoch auf unserer Seite. Ein Arbeitssieg vom Feinsten, der knapper und spannender kaum sein könnte.

Den Beginn machten Dominic und Thomas mit teils recht durchwachsenen Leistungen. Nach der ersten Paarung lag man gegen die Darmstädter damit gleich 30 Holz zurück. Unsere starke Mittelpaarung (Alex und Udo) spielte gekonnt ihre Routine aus und wandelten den Rückstand von 30 LP in ein Plus von 6 Holz – nahezu Gleichstand. Die Aufgabe für unser Schlusspaar (Sven und Jonas) bestand folglich darin, einfach besser als das Darmstädter Schlussduo zu sein. Jonas tat sich zunächst recht schwer, sodass man nach zwei Durchgängen wieder knapp ins Hintertreffen geriet. Einen Durchgang später herrschte erneut Gleichstand, der letzte Durchgang sollte also den Spielausgang entscheiden. Jonas und Sven schlugen hier erbarmungslos zu (beide zusammen mit rd. 510 Holz) und knüpften an alte Leistungen an. Am Ende standen +26 LP auf dem Zähler.

Fazit: hoffentlich geht’s weiter aufwärts. Ein möglicher Abstieg durch den Mehrabstieg dank Reduzierung der Ligenstärken in den Bundesligen muss unbedingt vermieden werden.
Einzelergebnisse: Frey Dominic 870 LP, Brauburger Jonas 916 LP, Kopp Thomas 927 LP, Fornoff Sven 940 LP, Schachner Alexander 942 LP, Frey Udo 948 LP

Ich bin schon da, sprach der Igel… wir sind der Hase.

Ich bin schon da, sprach der Igel. Es ist der Hase, der rennt und rennt und rennt… wie sich am Ende herausstellt, rannte der Hase von Anfang an vergebens. Einziger Unterschied zur Kurzgeschichte in unserem Falle: hier betrügt der Igel nicht: erneut konnte uns Bockenheim trotz aller Mühen und hohem Vorsprung am Ende locker schlagen.

Bereits im Eröffnungsspiel der laufenden Runde mussten wir trotz hoher Führung am Ende schweren Herzens zwei Punkte abgeben. Damals mit einem Plus von rund 150 LP gestartet, hatte man zum Spielende eine deutliche Niederlage zu verkraften. Als Hase gibt man natürlich nichts auf die Meinung eines Igels. Also Vollgas im zweiten Teil der Strecke, namentlich die Rückrundenbegegnung am vergangenen Wochenende. Doch erneut hieß es: ich bin schon da.
Mit mehr als 160 LP Vorsprung zu Beginn und damit siegesgewiss näherten wir uns dem Zieleinlauf, an dem der Igel hämisch zu warten scheint. Denn wie zu Rundenbeginn blieben unsere Mühen erfolglos. Wieder wurde der zu Beginn hohe Vorsprung verspielt. In gezielten Einzelschlägen der Bockenheimer Kegler wurde unser eigentlich so komfortable Vorsprung im Durchgangsstakkato pulverisiert.

Die Eröffnung machten Alexander Schachner und Emmi Blahut. Mit überragenden Einzelleistungen der beiden ging man schon zu Beginn direkt mit 168 LP in Führung, nur um im Mittelpaar wieder 79 Holz abzugeben. In Anbetracht dessen, dass im ersten Durchgang des Mittelpaars bereits rund 90 LP abzugeben waren, kam unser Mittelpaar (Jonas Brauburger und Udo Frey) noch mit einem blauen Auge davon, setzten jedoch den Startpunkt für die erneute Niederlage. Sven Fornoff und Dominic Frey im Endduo wurden von dem resultierenden Auftrieb der Bockenheimer Schlussspieler dann also kalt erwischt. Die Aufholjagd aus der Mittelpaarung wurde uns erneut zum Verhängnis. Gegen den unangefochtenen Tabellenführer blieben die erhofften und greifbaren zwei Punkte liegen.

Unabhängig vom Spielverlauf rückt der bereits mehrfach erwähnte Negativtrend wieder in den Fokus. Die für kontinuierliche Heimsiege mindestens erforderlichen 5.600 LP sind nach wie vor weit entfernt. Stetige Niederlagen haben aber eine unbestrittene Wirkung. Der Heißhunger auf Siege schürt den Biss! Der nächste Igel wird nur kurz lachen.

Einzelergebnisse: Schachner Alexander 987LP, Blahut Emmerich 946LP, Frey Udo 940LP, Brauburger Jonas 909LP, Frey Dominic 890LP, Fornoff Sven 886LP

10. Spieltag: KSC Bahnfrei Damm 4 – SG Strietwald 3

Unsere Vierte trat am vergangenen 10. Spieltag daheim gegen SG Strietwald 3 an und wie der Volksmund sagt: Kegeln ist die Kunst, einen Umsturz zu machen, indem man eine ruhige Kugel schiebt. Einzelergebnisse: Bachmann Klaus (401 LP, 288 Volle, 113 Räumen, 15 Fehlwurf), Kaltenmeier Jürgen (423 LP, 300 Volle, 123 Räumen, 5 Fehlwurf), Lieb Winfried (384 LP, 280 Volle, 104 Räumen, 13 Fehlwurf), Semler Bruno (406 LP, 308 Volle, 98 Räumen, 11 Fehlwurf).

Der Leistungsknick wiegt schwer. Zeit, sich davon zu befreien.

Der Schreiberling der Zweiten ist zurück! An dieser Stelle zunächst ein dickes “Entschuldigung” für die fehlende Berichterstattung. Wie bei vergessener Medikamenteneinnahme, so soll man auch hier nicht einfach Fehlendes nachholen. Daher direkt zur Sache:
Auch in der elften Spielwoche und damit am neunten Spieltag der laufenden Saison mussten wir wieder eine herbe Niederlage einfahren. Trotz gutem Körpergefühl und guter Besetzung rennt unsere Zweite aktuell ihrer Form um Längen hinterher. Diesmal trafen wir in unserer Leistungsmisere auf die Ex-Bundesligatruppe aus Friedberg. Die erste Paarung, Jonas Brauburger und Emmerich Blahut, konnte sich hier mit halbwegs solider Leistung noch knapp behaupten und ging mit +16 LP leicht in Führung. Im Mittelpaar zeigte sich ein bahnübergreifender Schlagabtausch: während hier Udo Frey stark aufspielte und dem Friedberger Kegelurgestein Holger Preuß Paroli bot, blieb Patrick Lebert hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der knappe Vorsprung (35 LP) lag nun auf Seiten des Gegners. Die Schlussbegegnung, in der wir durch Alex Schachner und Dominic Frey vertreten wurden, sollte also entscheiden – und sie entschied ohne Gnade: Niederlage mit 106 LP.

Mit dieser Niederlage ist die Hinrunde beendet. Punktgleich mit Rüsselsheim steht man zu Beginn der Rückrunde in der Tabellenmitte und damit zunächst nicht auf dem als Minimalziel avisierten dritten Tabellenplatz. Die Tabellensituation gibt jedoch keinen Grund zu Pessimismus. Finden wir zu alter Stärke zurück, ist der leichte Rückstand nach oben schnell aufzuholen.

Einzelergebnisse: Frey Udo 958 LP, Blahut Emmerich 941 LP, Brauburger Jonas 928 LP, Schachner Alexander 919 LP, Frey Dominic 906 LP, Lebert Patrick 893 LP