Der erste Härtetest der Vorbereitung ist absolviert. Mit einer gemischten Auswahl aus erster und zweiter Mannschaft trat Bahnfrei Damm beim SC Luhe-Wildenau an. Das Ergebnis fiel mit 1:9 (davon 1:7 aus den acht direkten Paarungen und 0:2 über das Gesamtergebnis) deutlich zugunsten der Gastgeber aus. Für eine Partie, in der nicht Tabellenpunkte, sondern die Standortbestimmung vor dem Saisonstart im Vordergrund stand, lieferte der Nachmittag einige wichtige Erkenntnisse.
Den besten Eindruck im Dämmer Aufgebot hinterließ gleich zu Beginn Christoph Zöller. Mit starken 626 Kegeln setzte er die Tagesbestmarke auf Bahnfrei-Seite und holte gegen Marcus Gevatter (577) den einzigen Mannschaftspunkt. Auf den Nebenbahnen übernahm Luhe-Wildenau zunehmend die Kontrolle. Thomas Kopp kam auf 585 Kegel, traf mit Matthias Hüttner (642) allerdings auf den Tagesbesten der Gastgeber und musste sich mit 1:3 geschlagen geben.
In der zweiten Paarung hielt Emmerich Blahut seine Partie gegen Sebastian Fröhlich lange offen. Seine 611 Kegel reichten bei 2:2 Satzpunkten jedoch nicht zum Mannschaftspunkt, da Fröhlich mit 628 Kegeln das bessere Gesamtergebnis erzielte. Ralf Liebler fand an diesem Tag nicht in seinen Rhythmus und blieb bei 511 Kegeln. Gegen Daniel Wutz (576) gingen alle vier Sätze an die Gastgeber.
Lucas Frey brachte anschließend 578 Kegel auf die Bahn. Gegen Michael Wehner (606) konnte er zumindest einen Satz für sich entscheiden, der Mannschaftspunkt blieb jedoch ebenfalls beim SC Luhe-Wildenau. Patrick Fischer erwischte mit 583 Kegeln noch nicht seinen besten Tag und musste sich Manuel Weiß, der mit 611 Kegeln alle vier Sätze für sich entschied, deutlich geschlagen geben.
In der letzten Paarung kam Leon Pfister auf 532 Kegel und teilte sich die Satzpunkte mit Tobias Schmidt. Bei 2:2 Sätzen gab dessen besseres Gesamtergebnis von 544 Kegeln den Ausschlag. Auch Alexander Schachner musste sich geschlagen geben: Mit 516 Kegeln und 1:3 Satzpunkten ging sein Duell gegen Florian Koller (546) an die Gastgeber.
So stand am Ende ein klares 1:7 aus den direkten Spielerpaarungen bei 188 Kegeln Rückstand. Das Resultat ist deutlich, für ein Vorbereitungsspiel mit gemischtem Kader aber vor allem als Bestandsaufnahme einzuordnen. Christoph Zöller und Emmerich Blahut setzten bereits starke Akzente, dahinter blieb bei der Formation aus erster und zweiter Mannschaft noch Luft nach oben. Aber genau dafür sind solche Tests da.


