Runde bis auf Weiteres ausgesetzt!

Aufgrund der aktuellen Corona-Thematik wurde seitens unserer Dachverbände DCU und HKBV die aktuelle Saison ausgesetzt. Die Folgespieltage finden somit nicht zur eigentlich geplanten Zeit statt. Wann die Runde fortgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bahnfrei Damm nimmt die Prävention der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entsprechend ernst. Ein Appell an alle und insbesondere unsere Sportkegler und deren Angehörige: Ruhig bleiben, fleißig Händewaschen und den Kontakt mit dem eigenen Gesicht vermeiden.

Bittere Niederlage im Kampf um Platz 3!

Am Samstag musste die Bundesligatruppe gegen den direkten Verfolger FH Plankstadt antreten. Ein spannendes Spiel war somit vorprogrammiert. Wir starteten mit Christoph Zöller, Emmerich Blahut und Thomas Kopp. Christophs Spiel war von vielen Höhen und Tiefen geprägt, kämpfte sich aber auf sehr gute 1018 Kegel hoch. Emmi hatte auf seinen zwei mittleren Bahnen einen Durchhänger, haute aber nochmal eine ordentliche Schlussbahn raus und erzielte 963 Punkte. Thomas spielte recht konstant, dennoch langte es nur für 959 Holz bei ihm. Doch die Gastgeber kamen auch nicht so richtig in Fahrt und so betrug der Rückstand nur 16 Kegel, vorallem da die Startachse zum Schluss nochmals alles gab. Das Schlusstrio bildeten Patrick Fischer, Felix Kopp und Theo Spangenberger. Während Theo gleich zu Beginn ein starkes Spiel an den Tag brachte, brauchten seine Kollegen etwas, um zu ihrem Spiel zu finden. Felix steigerte seine Ergebnisse von Bahn zu Bahn und kam am Ende auf 977 Punkte. Patrick verspielte seine 3. Bahn, aber spielte nochmals eine sehr starke Schlussbahn und kam somit auf 971 Kegel. Theo zog sein Spiel von Bahn zu Bahn durch und konnte das beste Ergebnis auf unserer Seite (1030) erzielen. Leider hat diese kämpferische Leistung nicht gereicht und wir verloren am Ende mit 5908 zu 5955

Durchwachsene Leistungen in Rüsselsheim

Am 16. Spieltag trat man im Niemandsland der Hessenliga (Zitat unserer gut gelaunten Gegenspieler) gegen den direkten Tabellenkontrahenten aus Rüsselsheim an. Der Kader auf unserer Seite bot ein recht durchwachsenes Bild: Edeljoker Bruno Semler aus Stammmannschaft Vier, Patrick Lebert in Formschwäche aus Mannschaft Eins, Franz Tumulka aus Mannschaft Drei und weitere teils verletzungsgeplagte Starter der Zweiten. Könnte also interessant werden. Was es auch war, zumeist allerdings nicht wegen herausragenden Leistungen.

Bei anhaltend guter Stimmung machten Franz Tumulka und Patrick Lebert den Anfang, kamen jedoch nicht ganz an die 900er Marke heran. Beide sind sich einig, die Bahnen seien wohl einfach zu unterschiedlich… die Einzeldurchgangsergebnisse unterstreichen das zumindest von objektiver Seite. Dennoch konnte man sich mit rd. 80 LP vom Rüsselsheimer Startpaar absetzen.

In der Mittelpaarung durften Dominic Frey und Bruno Semler ran. Dominic spielte zwar durchgehend bemüht, so richtig sollte der Knoten aber nicht platzen. Auch er blieb hinter seinen und auch den Möglichkeiten (der gar nicht mal so schlechten) Bahnen :-p zurück. Zu Brunos Leistung: im Zwiegespräch nach Abschluss des Spiels hat sich der Schreiberling dieser Zeilen dazu verpflichtet, keine weiteren Aussagen zum Spiel von Bruno zu machen, daher direkt zur Ausgangslage des Schlussduos: rd. 60 LP mussten wieder gutgemacht werden.

Alexander Schachner und Sven Fornoff kämpften nach Kräften, es sollte aber leider nicht reichen. Die Rüsselsheimer Schlussachse war einfach zu heimroutiniert. Dennoch und vor allem gehört Sven aber unser voller Respekt, der trotz Bandscheibenproblemen sein 200-Wurf-Programm voll durchzog – trotz einigen Apellen und nach eigener Aussage, weil er Spaß an seinem Spiel hatte. Bei seiner Leistung durchaus nachvollziehbar, und gleichzeitig auch recht unterhaltsam anzusehen, wie nah Freude und Leid beieinander liegen können. „Wer Schmerzen will, muss leiden“, schrieb einst ein unbekannter Autor… wirklich tolle Geste dazu von Svens Rüsselsheimer Bahnpartner André Keil, der trotz Kopf-an-Kopf-Duell nicht müde wurde, Sven sogar die Kugeln für die nächsten Schub zu reichen. Das ist sicher mehr als „nur“ Fairplay und passt voll in die ausgelassene Stimmung des gestrigen Samstags.

Lange Rede, kurzer Sinn: mit 132 LP verloren.

Einzelergebnisse: Fornoff Sven 924 LP, Tumulka Franz 895 LP, Lebert Patrick 893 LP, Schachner Alexander 844 LP, Frey Dominic 824 LP, Semler Bruno „red‘ mer ned drübber“ LP